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Autor Thema: NKC 68K8 und Terminal
netmercer
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ID # 176


  Erstellt am 19. Dezember 2017 22:39 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo NKC-Fans,

weiß jemand, ob es möglich ist ein NKC System mit 68K8 CPU über ein Terminal zu bedienen (sowohl Grundprogramm, als auch CP/M68K), also ohne daß eine GDP64 im System stecken muß?
In Verbindung mit der Z80 CPU soll ein derartiger Betrieb möglich sein.

Viele Grüße
Bernhard

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m.haardt
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ID # 93


  Erstellt am 20. Dezember 2017 16:28 (#2)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Beim Z80 gibt es zwei Software-Welten: Grundprogramm und FLOMON. Der Terminalbetrieb geht nur mit FLOMON.

Beim 68k basiert alles auf dem Grundprogramm, und das kennt da wie beim Z80 nur den Betrieb mit GDP.

Die Hardware ist modular, die Software leider nicht. Ich würde gerne für den 68k einen anderen Monitor portieren, aber bisher kam ich noch nicht dazu. Immerhin bin ich schon soweit, unter Linux 68k Code assemblieren zu können und ich habe ein standalone Programm, was auf der IOE blinkt.

Sowie die SER funktioniert, geht es an die Portierung. Irgendwann.

Michael

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netmercer
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ID # 176


  Erstellt am 22. Dezember 2017 15:45 (#3)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo Michael,
danke für die Erklärung. Habe inzwischen auch schon an anderer Stelle gelesen, daß ein Terminalbetrieb für das Grundprogramm eher ausscheidet.
Aber wenn eine serielle Schnittstelle für den 68K8 verfügbar ist, dann sollte sowas doch für CP/M68K mit überschaubarem Aufwand umsetzbar sein. :confused:

Zitat:
Sowie die SER funktioniert, geht es an die Portierung. Irgendwann.


Bedeutet das etwa, daß die SER mit dem 68K nicht zusammenarbeitet?

Viele Grüße
Bernhard

Beiträge: 15 | Mitglied seit: April 2017 | IP-Adresse: gespeichert
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ID # 93


  Erstellt am 22. Dezember 2017 15:57 (#4)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Doch, die SER funktioniert beim 68k problemlos. Meine jetzt auch, da war u.A. der UART kaputt.

CP/M-68k ist etwas primitiv, ähnlich CP/M-80 2.2. Das BIOS ist also ein Stück. Die Portadressen hängen bei der Architektur des NKC von der CPU ab, weil sie je nach Busbreite anders sind. Darum benutzt das BIOS das Grundprogramm. Man braucht also das richtige Grundprogramm für die CPU, aber CP/M-68k ist dann für alle gleich.

Wenn Du das BIOS anpasst, ist eine serielle Konsole sicher kein Problem. Ich bezweifle, dass es einfacher geht.

Was ein alternatives Monitorprogramm angeht: Im Moment hängt das am Code für das Boot-ROM. Ich fand vier Images und zwei Sources, und die Sources sind wohl am Ältesten. Mir ist unklar, wo die Unterschiede sind und warum es überhaupt welche gibt.

Michael

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ID # 2


  Erstellt am 22. Dezember 2017 17:32 (#5)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Moin Moin,

nochmal so zur Info. Das Grundprogramm der 68k läuft nicht ohne die GDP. Ich hatte zwar "damals" Versucht die GDP Zugriffe des GPs zu isolieren, aber das GP ist komplett um die GDP aufgebaut, von daher hab ich es aufgegeben. Z.B. der Editor geht ohne GDP nicht.

Allerdings lassen sich die CI und CO Routinen problemlos auf die SI und SO umleiten, sprich ein rein textbasiertes Programm wie auch CP/M kann auch über die SER laufen.

Wenn ich mich recht errinere wird bei CP/M-68k auch das IO-Byte unterstützt, man kann dann die Umleitung auch vom CP/M her machen.

-----------------------
Gruß
-=jens=-

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ID # 176


  Erstellt am 22. Dezember 2017 23:06 (#6)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo Jens, hallo Michael, (alphabetisch geordnet)

danke für Eure Beiträge. Jetzt sehe ich schon etwas klarer.
CP/M68K über Terminal scheint umsetzbar zu sein. Das GP wird zwar fürs BIOS benötigt, kann aber selbst nicht benutzt werden. Die SER ist vermutlich bereits unter CP/M68K eingebunden.
Hört sich so an, als ob man nur am GP vorbei direkt CP/M68K booten müßte (also vermutlich am BOOTROM etwas Änderungsbedarf)und z.B. über die Autostartfunktion mit STAT die Console auf die SER umstellt (zumindest unter CP/M 2.2 wäre sowas möglich).
Mir ist bewußt, daß CP/M68K unter den Möglichkeiten des 68K bleibt, aber es ist ein vollwertiges Betriebssystem, daß sicherlich ausreicht, um alte verschüttete 68K Assembler Erfahrungen wiederzubeleben.

Viele Grüße
Bernhard

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ID # 2


  Erstellt am 22. Dezember 2017 23:21 (#7)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Moin Bernhard,

für den 68k Assembler brauchst du nur das 68k Grundprogramm ;)
Es ist ein Editor und ein Assembler vorhanden :D

CP/M-68k ist sehr viel einfacherer als die die CP/M-80 Varianten anzupassen. Aber es gibt leider so gut wie keine Software dafür :(
Von daher verwenden die meisten Jados.

-----------------------
Gruß
-=jens=-

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ID # 176


  Erstellt am 23. Dezember 2017 19:19 (#8)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo Jens,

ja, das stimmt natürlich. Aber dann bin ich wieder bei einer GDP64 und diese wollte ich ja gerade vermeiden.
Aber zuerst einmal muß ich die Platinen für ein NKC-68K8-Minimalsystem zusammenstellen. Rene soll ja noch was haben...

Viele Grüße und schöne Weihnachten (auch an alle Mitleser)
Bernhard

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  Erstellt am 23. Dezember 2017 20:03 (#9)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Das Hauptproblem dürfte eine 68k Entwicklungsumgebung sein, in der Du das CP/M-68k Image baust.

Für Z80 habe ich CP/M 2.2 in einem Z80-Simulator laufen. Vielleicht gibt es einen Simulator mit fertigem CP/M-68k Image?

Michael

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  Erstellt am 29. Dezember 2017 21:50 (#10)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo,

im Netz habe ich den Quellcode zu einem CP/M-68K Emulator gefunden, den ich jetzt unter einem Debian Derivat am Laufen habe. Damit sollte sich ein CP/M-68K BIOS entsprechend anpassen und ein System aufsetzen lassen. Habe schon mal etwas im NDRBIOS.S gestöbert und wie Jens schon gesagt hat, wird das IO-Byte unterstützt, d.h. man kann an dieser Stelle bereits die Console auf die SER umleiten. In der Theorie schon ganz schön, aber jetzt muß es noch in die Praxis umgesetzt werden. :rolleyes:

Viele Grüße
Bernhard

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