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Autor Thema: Karlsruhe
frosch61
Ist öfters hier
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ID # 78


  Erstellt am 15. Juni 2016 22:08 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Meine Frau und ich waren von Ende Mai bis 10.6. in Karlsruhe. Die Wohnung war von der Ausstattung her die beste, die wir bisher benutzt haben. Großer Flachbild-TV, große Küche mit Tisch, großes Esszimmer mit riesigem Tisch, große Terrasse mit Tisch. Die Möbel und das Inventar sind überwiegend von IKEA, aber die neuesten Modelle sowohl bei Geschirr als auch bei den Möbeln. In Wohn- und Esszimmer gibt es auch geschmackvolle Teppiche (Brücken, ansonsten Parkett). Die Wohnung liegt auf dem Geländer der WSV und Montag bis Freitag arbeiten dort auch Leute im Haus in etwa 100 m Entfernung. Am Wochenende ist man alleine (ein älteres Ehepaar wohnt noch auf dem Gelände, ich glaube ehemalige Hausmeister). Ein riesiger Garten ist auch vorhanden. WC unten, oben Dusche und Wanne und in einem Extraraum noch ein WC. WLAN ist in Arbeit! Soweit die Vorteile.
Nachteile: Das Haus liegt etwa 500 m Luftlinie von einer vielbefahrenen, autobahnähnlichen Bundesstraße, die über den Rhein führt, zusätzlich gibt es dort eine Brücke für Züge. Dies macht erheblichen Lärm, bei offenem Fenster schlafen ist quasi unmöglich. Nur bei Nordwind ist es etas ruhiger, aber der ist selten. Und ohne offene Fenster ist es morgens selbst bei Tagestemperaturen von nur 24 Grad im Schlafzimmer 25 Grad. Wir waren froh, dass es nicht über 30 Grad heiß war draußen.
Auch der Schiffsverkehr besonders stromaufwärts macht ziemlichen Lärm, was nachts auffällt. Besonders bei den hohen Wasserständen haben die Diesel arg zu kämpfen und es dauert schonmal 5 bis 10 Minuten, bevor ein Schiff vorüber ist und es wieder ruhiger wird.
In der Zeit, als wir dort waren, gab es leichtes bis mittleres Hochwasser, dadurch ist ein unmittelbar angrenzendes Gelände überflutet und es gibt ziemlich viele Stechmücken. Zwar gibt es in allen Fenstern Fliegengitter, diese sind jedoch teils in die Jahre gekommen und löchrig. Wir wurden jedenfalls fast täglich (nächtlich) gestochen. Ab einem Wasserstand von 7,40 m wird der Keller überflutet und eine Pumpe springt dann an. Das war während unseres Aufenthaltes nicht der Fall, als wir abreisten, ging das aber los.
Man kann im Raum Karlsruhe viel machen. Stadtführung ist empfehlenswert. Speyer ist nur 30 Autominuten entfernt, dort gibt es neben dem Dom auch ein tolles Technikmuseum, Heidelberg ist auch nur 30 Minuten entfernt und wir sind mit dem Flixxbus von Karlsruhe nach Straßburg gefahren (für 10 € pro Person hin und zurück). Auch im Dahner Felsenland waren wir zum wandern (50 Minuten Fahrt). Wir hatten auch Räder dabei und haben Radtouren den Rhein entlang gemacht (toll bis auf überflutete Abschnitte, nicht fahrende Fähren wegen Hochwasser und Mückenplage). Etwa 5 km südlich ist das Rheinstrandbad Rappenwört, eines der größten Freibäder Deutschlands, da waren wir 2 Tage und da ist es nie so richtig voll, weil das Gelände einfach riesig ist.
In Knielingen kann man gut essen, in der Gaststätte zur Rose, wir sind dort ein paar Mal mit dem Rad hingefahren, eine schöne Strecke durch die Felder, ca. 3 km. Die Gaststätten rund ums Haus haben uns nicht gefallen, auch nicht das Hofgut Maxau. Dort ist das Essen zwar einigermaßen, aber die Bedienungen bekommen es nicht hin, ohne Fehler zu servieren und auch bei der Rechnung muss man aufpassen...

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zur aktuellen Klimastatistik des laufenden Monats (Archiv gibt es auch):

http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Gruß
Bernd

Beiträge: 28 | Mitglied seit: Dezember 2011 | IP-Adresse: gespeichert



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